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IVANO PELLECCHIA – URBANE MYTHOLOGIEN IN BERLIN
Artikel in „Natur und Kunst 05/2026
In seiner Malerei verbindet Ivano Pellecchia Mythologien aus seiner süditalienischen Heimat
mit zeitgenössischer urbaner und individueller Fabellehre.
„Aufgewachsen ist der Künstler in Tarent. Die Stadt am Meer wurde ca. 800 v. Chr. von griechischen Siedlern gegründet. Großgriechenland verband sich mit Süditalien. Hier verschmelzen Zeugnisse der griechischen und römischen Antike. Mit antiken Bauwerken, Skulpturen und Fresken ist Ivano groß geworden. Vor allem die Wesenheiten der Odyssee, Sirenen, Zentauren sowie Triton und Medusa zählen zu den „Märchenfiguren“ seiner Kindheit und faszinieren ihn bis heute. Um seinen künstlerischen Horizont zu erweitern, verlässt er im Alter von 25 Jahren Italien. Sein Kunststudium und die Zusammenarbeit mit dem russischen Maler
Andre Krioukow in Wandmalereiprojekten führen ihn über Kassel nach Berlin. Neue Impulse, Anonymität und erschwerte Kommunikation in der Großstadt beeinflussen seine Malerei.„
